Befund:
Im linken Teil der
Brusthöhle befand sich eine ca. 3cm * 3cm große
Unfangsvermehrung, die den
linken Lungenflügel verdrängte. Die Schnittfläche war
speckig-weiß mit zentralen Blutungen. Der linke
Lungenflügel lag dieser Umfangsvermehrung kaudal
halbmondförmig auf und das Lungenparenchym
war nur noch als dünner Streifen zu erkennen. An der Wand des
Dünndarmes befand sich eine 3cm
lange und 1cm breite Umfangsvermehrung, deren Schnittfläche
speckig-weiß war. Die anderen
Organe waren makroskopisch ohne besonderen pathomorphologischen Befund.
Bei der
pathologisch-histologischen Untersuchung zeigten das Herz, die Leber,
die Nieren und die
Lunge eine mittelgradige bis hochgradige akute Stauungshyperämie.
Desweiteren befand sich in der
linken Lunge ein malignes Lymphom. In der rechten Lunge fanden sich
perivenöse
Tumorzellaggregate, ein alveoläres Ödem sowie eine
geringgradige ersoiv-nekrotisierende bronchitis
mit Neutrophilen Granulozyten. Der Dünndarm zeigte ein
transmurales Lymphom. Das Gehirn war
ohne besonderen pathomorpholog. Befund.
Die
Krankheitsursache bei der sezierten Ratte ist ein malignes Lymphom in
der Lunge sowie im Darm.
Es wurden keine Hinweise auf eine Infektionskrankheit gefunden.
Für weiterführende Untersuchungen
wurden Gewebsproben tiefgefroren asserviert.
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