| FellnasenBande |
OP mit
Injektionsnarkose
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Wie ich mit
den frisch operierten
Ratzen umgehe, auf was ich achte usw.
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-> Wenn man die Ratte nach
einer OP abholt, sollte sie schon eigenermaßen wach sein, sonst
sollte
sie der
TA nur
herausgeben, wenn der Tierhalter aufgeklärt wurde.
-> Als "Aufwachkäfig"
habe ich einen extra Käfig mit einer Grundfläche von ~100 * 50 cm². Der Käfig ist
mit
Zeitung
und sauberen Stoff/Wolltüchern ausgelegt. Es befndet sich nichts weiteres in diesem Käfig, da
Häuser
und andere Gegenstände zu Unfällen/Verletzungen führen
können. Die Fläche des
Käfigs wird
auch
von
der Ratte genutzt, indem sie nun versucht, ganz aus der Narkose durch noch unbeholfenes Laufen
herauszukommen.
!! Einige
TÄ sagen immer noch, dass man die dösende Ratte auf eine Wärmeflasche legen soll, aber dies
kann
ihr Todesurteil bedeuten (Hitzestau,
Kreislaufzusammenbruch,...). Andererseits
kann ebenfalls eine
Unterkühlung
zum plötzlichem Tod führen. !!
!!
Ratten sind besonders anfällig
für einen Temperaturverlust (normale
Temperaturregelung
durch Narkotika
gedämpft und zusätzlich verlieren die Ratten über die
verhältnismäßig
große Körperoberfläche im Vergleich
zu ihrem Gewicht viel
Wärme.) !!
!! Alarmzeichen
sind z.B. starre, weite Pupillen
ohne Pupillarreaktion, eine zunehmende Zyanose der
sichtbaren Schleimhäute,
flache Atmung . !!
In diesem Käfig
liegt eine Wärmeplatte (Selbstbau), die
regelbar zw. 30-40°C einzustellen ist.
Solange die Ratte
noch nicht 100%-ig aus der Narkose raus ist:
° in kurzen Abständen Überprüfung die Augenreflexe (reflexartiger
Lidschlag, beim Berühren der Wimpern)
° Überprüfung, ob die
Ratte auf Ansprache reagiert
Wenn es zu einem plötzlichen Kreislaufzusammenbruch kommt, dann wird sofort der Körper
vorsichtig
gerubbelt, um den Kreislauf anzuregen...wenn Effortil griffbereit
steht, dann die Lippen damit benetzen. Ratte warm einpacken
und ab zum nächstliegenden Tierarzt. Hier ist höchste Eile
geboten!!
Ich gebe immer alle 30 bis 40min
spezielle Augentropfen,
damit nicht die Gefahr der Austrockung
der Augen
besteht. Wenn die Ratte starke
Schwierigkeiten
hat, aus der Narkose endgültig "aufzuwachen", sollte der TA
angerufen, besser noch, aufgesucht
werden. Solange
die Ratte mit dem Aufwachen kämpft, ist sie weder fähig
zu fressen noch zu trinken; deshalb
stelle ich
auch keine Wassernäpfe in den Käfig, da die Ratte eher den
Napf
umkippt und sie dadurch unnötig
nass werden
kann (Gurkenstückchen sind besser).
Erst wenn die Ratte wirklich da ist,
also auf
Ansprechen reagiert, evtl. auch schon Leckerlie annimmt,
lasse ich sie in Ruhe bzw.
schlafen.
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Ich habe ganz gut Erfahrungen damit gemacht, die
nächsten
3 Tage dem Ratz ein Schmerzmittel (vom TA!) zu geben;
zusätzlich bekommt der Ratz bis zur völligen Heilung
täglich
Traumeel.
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Achtung: viele Ratten
reagieren auf
das Nahtmaterial mit Wundheilungsstörungen
-> Wundwasser, Abszesse
Die Naht und das umliegende OP-Feld
muß
täglich kontrolliert werden.
Treten Veränderungen auf, muß
der TA wieder
aufgesucht werden.
Wieder zurück zu seinem
Rudel:
spästetens nach 1/2 - max.2
Tagen setze
ich die Ratte zu ihrem Rudel, nachdem vorsichtig
"angestestet" wird, ob ihr Rudel sie
ohne Probleme
wieder aufnimmt.
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Anfällig für Narkoseprobleme sind
besonders dickere
Ratten, da das Fettgewebe den Wirkstoff
speichern kann und nach der OP, wenn der Ratz schon am Aufwachen ist,
wieder freigesetzt wird,
wodurch die Ratte in Narkose zurückfallen und
gefährdet
werden kann.
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Bestimmt habe ich die Hälfte vergessen zu erwähnen,
dieses
wird Stück für Stück nachgeholt ;)
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